Aprikosen

Aprikosenmarmelade – Frucht in edelster Form

 

 

 

Aprikosenmarmelade ist wohl eine der leckersten Formen die Frucht zu konservieren. Doch ob man sie nun kauft oder selbst herstellen möchte; zu beachten gibt es immer etwas um den perfekten Genuss zu erhalten.

 

 

 

Aprikosenmarmelade richtig gekauft



Es mag sich zwar seltsam anhören, doch gekauft ist nicht gleich gekauft. Wem es um Qualität und guten Geschmack geht, der sollte auf einige Dinge beim Kauf besonders achten. Zum einen sollte die Marmelade einen hohen Fruchtgehalt haben. Als ideal erachtet werden hier 70 % Fruchtanteil. Auch die Herkunft der Aprikosen ist nicht bedeutungslos. Für eine hochwertige Aprikosenmarmelade werden Früchte aus Ungarn oder die bekannten Sorten Wachauer oder Winschgauer Marille verwendet. Auch französische Bergaprikosen sind hochwertig. Diese Früchte haben einen besonders typischen Geschmack und sind qualitativ die hochwertigsten. Auch auf den Zuckeranteil sollte ein Auge geworfen werden. Traditionell wird Zucker im Verhältnis 1:1 verwendet. Das garantiert eine lange Haltbarkeit ohne zusätzliche Konservierungsstoffe. Weniger süß und kalorienhaltig sind Zuckerverhältnisse von 2:1 oder 3:1. Oft sind dann auf der Zutatenliste jedoch Konservierungsmittel angegeben. Je nach persönlichem Geschmack kann man da frei wählen. Keinesfalls sollten jedoch Aromastoffe oder Farbstoffe enthalten sein.

 

 


Aprikosenmarmelade richtig selbst gemacht


Früchte sollten für die eigene Marmeladenherstellung nach oben genannten Kriterien ausgesucht werden. Es empfiehlt sich, die Einmachgläser in heißes Wasser zu legen, so ziehen sie später besser an. Wahlweise kann man die Aprikosen häuten oder mit Schale einkochen. Die Früchte schneidet man in kleine Stücke und wiegt sie. Entsprechend dem angegebenen Verhältnis wird nun der Gelierzucker abgewogen. Früchte und Zucker gibt man zusammen in einen Topf und drückt je nach Geschmack die Zitrone darüber aus. Das Ganze wird nun gut vermischt und nach Wunsch gestampft oder püriert. Sodann lässt man nach Angaben auf der Gelierzuckerpackung die Früchte aufkochen und rührt währenddessen ständig um. Es ist notwendig, den dabei entstehenden Schaum unbedingt abzuschöpfen, da er Bitterstoffe enthält, die die Aprikosenmarmelade ungenießbar machen können. Zum Schluss werden die Gläser aus dem heißen Wasser genommen, die Marmelade sofort hineingefüllt, der Deckel aufgesetzt und umgedreht fünf Minuten stehen gelassen. Dann richtig herum hinstellen. Wichtig ist, dass die Gläser nicht zu lange auf dem Kopf stehen, da sie sonst kaum mehr zu öffnen sind.

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