Aprikosen

Wie pflanzt man einen Aprikosenbaum?

 


Die Aprikose hat viele Namen. Die botanische Bezeichnung lautet " Prunus armeniaca", in Bayern, Österreich und Südtirol wird sie als Marille betitelt und im Rheinhessischen ist die Rede von der "Malete". Der laubabwerfende Baum gehört zu der Familie der Rosengewächse.



Unter optimalen Bedingungen kann ein Aprikosenbaum bis zu 90 Jahre alt werden. Je nach Standort erreicht er eine Größe zwischen drei und sieben Metern. Die Blütenpracht im Frühjahr begeistert und die leckeren Früchte im Sommer sind eine herrliche Erweiterung auf dem Speiseplan. Ein Aprikosenbaum im Garten ist eine Augenweide. Seine rötliche Rinde glänzt im Sonnenlicht und die Frühjahrsblüten verströmen einen zarten Duft, der die Vorfreude auf den Sommer steigert.

 

Einen Jungbaum kaufen

 


Der Kauf eines Jungbaumes erfordert keine spezifischen Fachkenntnisse, doch auf einige Punkte sollte geachtet werden:

 

Der Standort


Da der Aprikosenbaum ein wahrer Sonnenanbeter ist, sind einige Maßnahmen erforderlich, um ihm das Leben hierzulande schmackhaft zu machen. Wird der Aprikosenbaum in einem Kübel kultiviert, hat sich das Problem der Überwinterung fast schon erledigt. Dann kann das Gewächs einfach an ein warmes Plätzchen gestellt werden, solange die Schneeflocken im Garten ihren Tanz vollführen.


Soll der Aprikosenbaum einen festen Platz im Garten erhalten, benötigt er etwas Schutz vor Wind und Wetter. Er ist zwar winterhart, doch er verträgt keinen späten Frost. Ein geschützter Südhang ist ideal, dabei sollte das Pflanzen so dicht wie möglich an der Hauswand erfolgen. Die Ansprüche an den Boden sind nicht allzu ausgeprägt, doch die Wurzeln eines Aprikosenbäumchens möchten in ein lockeres Erdreich gesetzt werden. Feste beziehungsweise tonige Erde muss aufgelockert werden, bevor der Aprikosenbaum eingesetzt wird. Am besten ist es, wenn der Boden vorab mit Sand und Kompost humusreich gemacht wird. Das Frühjahr ist der optimale Zeitpunkt für das Pflanzen des Bäumchens.

 

So wird der Aprikosenbaum eingepflanzt


Neben dem Hauptdarsteller, dem Aprikosenbaum, sind noch einige Utensilien bereitzulegen: Ein Spaten, einen Pfahl, bestenfalls etwas Lehm, lockere Erde und nach Möglichkeit etwas Kompost.



So geht’s:

 

Einen Aprikosenbaum aus einem Kern selbst ziehen


Geht es um das Pflanzen eines Aprikosenbaumes, darf natürlich die Eigenzucht nicht vergessen werden. Mit etwas Geschick und dem nötigen Quäntchen Glück wächst ein stolzer Baum heran, der viele Jahre Freude bringt.


Dazu wird ein frischer und sauberer Aprikosenkern etwa zwei bis drei Zentimeter in einen kleinen Topf mit lockerer Erde gesteckt. Der Kern muss kräftig angegossen werden, dabei Staunässe unbedingt vermeiden! Auch in Zukunft benötigt der eingepflanzte Kern stetige Wassergabe.


Der nächste Schritt? Ganz einfach: Geduld. Gefolgt von Geduld und nochmals Geduld. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis sich ein zarter Hauch von Grün an der Erdoberfläche zeigt. Erst, wenn das Minipflänzchen einige Zentimeter groß ist, wird es in ein größeres Pflanzbehältnis umgetopft.

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